Verschiedene Details der Pitzlinger Pfarrkirche weisen auf eine Entstehung im 13. Jh. hin. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert diente sie als Begräbnisstätte der im Schloss Pöring ansässigen Adelsfamilien; verschiedene Grabtafeln im Innenraum und außen sind erhalten geblieben.
Am bemerkenswertesten ist mit Sicherheit der im Zuge der Säkularisation 1803 aus dem aufgelösten Kloster Wessobrunn gekommene Hochaltar von Franz-Xaver Schmutzer, der den Innenraum der Dorfkirche prägt. Auch der Ölberg am Eingang von Lorenz Luidl und weitere Figuren dieses Künstlers gelten als Besonderheiten des Pitzlinger Gotteshauses.
Am 01.07.2001 wurde der von Prof. Franz Bernhard Weißhaar entworfene Volksaltar in einem feierlichen Gottesdienst vom Augsburger Diözesanbischof Viktor Josef Dammertz konsekriert.
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