Besichtigen Sie im Rahmen einer Führung Klöster und Kirchen im schönen Pfaffenwinkel. So gewinnen Sie einen unverwechselbaren Einblick in das alltägliche Klosterleben, sowie in die Ordensgeschichte der Klöster als auch in die Welt der Pfaffenwinkler Kirchenkunst, geprägt von der berühmten Wessobrunner Schule.

Kloster Wessobrunn und der längste Fürstentrakt der Welt

Luftaufnahme des Wessobrunner Kloster in Mitten der sanft hügeligen Landschaft des Pfaffenwinkels.
Luftaufnahme des Wessobrunner Kloster in Mitten der sanft hügeligen Landschaft des Pfaffenwinkels.
Luftaufnahme des Klostergartens in Wessobrunn
Luftaufnahme des Klostergartens in Wessobrunn.

Wessobrunn, mit das älteste Kloster im Pfaffenwinkel, die Wiege der Wessobrunner Schule, lange Zeit Heimat des Wessobrunner Gedichts und noch heute unbedingt einen Besuch wert! Die Tassilolinde, welche Teil der Gründungsgeschichte ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kloster.

Der Ort Wessobrunn liegt auf einem Hügel südwestlich des Ammersees, inmitten des Pfaffenwinkels. Seinen Namen hat der von dem Kloster "monasterium wessofontanum".

Bei diesem Kloster handelt es sich um eine alte benediktinische Gründung. Als Gründungsjahr wird das Jahr 753 genannt, die Gründung soll durch Herzog Tassilo III erfolgt sein.

Nach einer reichen, wechselvollen Vergangenheit, wurde das Kloster 1803 im Zuge der Säkularisation aufgehoben. Ein Teil der Gebäude und die Klosterkirche wurden abgerissen. Einige Jahrzehnte befand sich der Rest der Klostergebäude in Privatbesitz.

Von 1913 bis 2014 lebte eine Gemeinschaft von Missions-Benediktinerinnen an diesem landschaftlich reizvollen Ort. Wessobrunn ist bekannt durch das "Wessobrunner Gebet", dem ältesten deutschen Sprachdenkmal mit christlichem Inhalt. Es ist Bestandteil eines um 814 vermutlich im Bereich des Augsburger Bistums entstandenen Codex. Im 17. Und 18. Jahrhundert erlangte Wessobrunn Bekanntheit durch bedeutende Stukkateure und Baumeister, die weit über Bayerns Grenzen hinaus tätig waren und berühmte Bauwerke erstellten oder ausgestalteten.

Heute beherbergt das Kloster eine Bio-Naturkosmetik Firma von Martina Gebhardt, die gleichzeitig Besitzerin ist. Obwohl das Kloster seit 2014 in privatem Besitz ist, gilt es als Kulturdenkmal, es finden deshalb regelmäßig Klosterführungen statt.

Zu sehen sind das beeindruckende Treppenhaus, der historische Fürstentrakt (mit 88 Metern Länge ist der Fürstentrakt der längste Stuckgang der Welt), der farbenfrohe Benediktussaal, das interessante Apothekenmuseum, das ehemalige Labor sowie das kulturträchtige Skriptorium. Danach lädt der gemütliche Klosterladen noch zum Verweilen ein.

Basilika Altenstadt

Luftaufnahme der Basilika St. Michael in Altenstadt
Luftaufnahme der Basilika St. Michael in Altenstadt
Kirchenschiff der Basilika St. Michael in Altenstadt mit dem "Großen Gott von Altenstadt".
Kirchenschiff der Basilika St. Michael in Altenstadt mit dem "Großen Gott von Altenstadt".

Das geschichtliche Wahrzeichen von Altenstadt bei Schongau, die alpenländischromanische Basilika St. Michael, wurde im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts wohl auf Veranlassung des Territorialherrn, Herzog Welf VI., im Zuge der Stadtwerdung erbaut.

Sie stellt hinsichtlich ihrer Architektur und ihrer kunst historisch hochwertigen Innenausstattung – zum Teil aus der Bauzeit – eine Besonderheit in dem von Kirchen- und Klosterbauten reich gesegneten Pfaffenwinkel dar.

Anbieter von Führungen:

  • Katholisches Pfarramt St. Michael, Tel. 08861/7315; Kosten: 30 EUR bis 30 Personen, jede weitere zusätzlich 1 EUR
  • Tourist Information Schongau - meist in Verbindung mit einer Stadtführung in Schongau; Tel. 08861/214-181

Kloster Bernried

Sommerliche Aufnahme des Klosters und Bildungshauses St. Martin in Bernried am Starnberger See.
Sommerliche Aufnahme des Klosters und Bildungshauses St. Martin in Bernried am Starnberger See.
Kloster und Bildungshaus St. Martin in Bernried am Starnberger See, im Vordergrund ist der Klosterweiher zu sehen.
Kloster und Bildungshaus St. Martin in Bernried am Starnberger See, im Vordergrund ist der Klosterweiher zu sehen.

Die Schwester der Missionsbenediktinerinnen Tutzing zeigen Ihnen sehr gerne im Rahmen einer Führung die Schätze des Klosters Bernried.

Kontakt:

Bildungshaus Sankt Martin
Kloster der Missions-Benediktinerinnen

Klosterhof 8
82347 Bernried

Telefon: 08158 255-0
Telefax: 08158 255-63

E-Mail: zentrale@bildungshaus-bernried.de

Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg

Auf dem Gipfel des beliebten Aussichts- und Ausflugberges Hohen Peißenberg kommt man auf 988m nicht nur sich selbst, sondern auch dem Himmel näher. Wer ihm noch näher kommen möchte, besucht die Wallfahrtskirche mit seiner prachtvollen Gnadenkapelle. Im Rahmen einer Führung erfahren Sie weitere erstaunliche Details über den Berg und seine Kirche.

Anbieter von Führungen:

  • Pfarrbüro Hohenpeißenberg, Tel. 08805/92010
  • Pfaffenwinkler Kulturführer, Frau Welz 0163/2183859

Klosterstiftskirche Polling

Blick auf Polling
Blick über blühende Löwenzahnwiesen auf Polling mit dem ehemaligen Kloster im Mittelpunkt den den schneebedeckten Alpengipfeln im Hintergrund.
Herbstliche Aufnahme der Pollinger Stiftskirche "St. Salvator"
Herbstliche Aufnahme der Pollinger Stiftskirche "St. Salvator"

Erleben Sie die Klosterstiftskirche Polling im Rahmen einer kurzweiligen und zugleich hoch interessanten Führung. Führungen im Kloster Polling sind NICHT möglich!

Kontakt:
Pfarrbüro Polling,  Tel. 0881/92543883
hl.kreuz.polling@bistum-augsburg.de

Klosterstiftskirche Rottenbuch

Luftaufnahme des ehemaligen Augustiner Chorherrenstifts in Rottenbuch.
Luftaufnahme des ehemaligen Augustiner Chorherrenstifts in Rottenbuch.
Pfarrkirche Mariä Geburt in Rottenbuch
Die ehemalige Augustiner-Chorherren-Stiftskirche und jetzige römisch-katholische Pfarrkirche Mariä Geburt ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Rottenbuch. Sie ist die ehemalige Stiftskirche des Klosters Rottenbuch.

Eine der wohl schönsten Kirchen im Pfaffenwinkel ist die Klosterkirche Mariae Geburt in Rottenbuch. Barock, Gotik und Rokoko vereinen sich hier auf besonders harmonische Weise. Thematisch steht hier das Leben des Hl. Augustinus im Fokus sowie Mariaes Geburt. Tauchen Sie ein in die bald 900-jährige Geschichte dieses Gotteshauses. Sie werden begeistert sein.

Anbieter von Führungen:

  • Pfarrbüro Rottenbuch, Tel. 08867/1008
  • Pfaffenwinkler Kulturfuehrer, Frau Welz, www.pfaffenwinklerkulturführer.de, Tel. 0163/2183859

Die Karmeliten in Schongau

Luftaufnahme aus süd-östlicher Richtung der Heilig-Geist-Kirche in Schongau.
Luftaufnahme aus süd-östlicher Richtung der Heilig-Geist-Kirche in Schongau.
Innenaufnahme der Heilig-Geist-Kirche in Schongau mit der Kanzel im Vordergrund.
Innenaufnahme der Heilig-Geist-Kirche in Schongau mit der Kanzel im Vordergrund.

Bereits vor 250 Jahren wirkten Mönche in Schongau - es waren die Unbeschuhten Karmeliten, die sich im Jahr 1719 niederließen, ein Jahr später wurde mit der Errichtung von Kirche und Kloster begonnen.

Eine wichtige Aufgabe des Karmeliterkonvents war die Pflege der Gesundheit. Mit Hilfe der Kräuter, die heute im idyllisch gelegenen Klosterhof angebaut werden, erklärt der Stadtführer die Verwendung und Heilwirkung der Kräuter aus der Klosterapotheke.

Kontakt:
Tourist Information
Münzstraße 1-3
86956 Schongau
E-Mail: touristinfo@schongau.de
Telefon:+49(8861)-214181
Fax:+49(8861)-214881
Homepage:http://www.schongau.de

Welfenmünster Steingaden

Blick über den Klostergarten St. Johannes auf das Welfenmünster in Steingaden.
Blick über den Klostergarten St. Johannes auf das Welfenmünster in Steingaden.
Blick in den romanischen Kreuzgang des Welfenmünsters in Steingaden.
Blick in den romanischen Kreuzgang des Welfenmünsters in Steingaden.

Lernen Sie die großartige Geschichte Steingadens im Rahmen einer Führung kennen.

Die Führung beginnt am Marktplatz am Welfenbrunnen und geht weiter zur Johanneskapelle. Den krönenden Abschluss bildet der Besuch der Kirche und dem Kreuzgang.

Anbnieter von Führungen:

  • Pfarrbüro Steingaden, Tel. 08862/234 Führungen nicht an Sonn- und Feiertagen
  • Pfaffenwinkler Kulturführer, Frau Welz, www.pfaffenwinklerkulturführer.de, Tel. 0163/2183859

Wieskirche

Die Wieskirche im Pfaffenwinkel, seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Wieskirche im Pfaffenwinkel, seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe.
Blick auf den Altar und das Deckenfresko im UNESCO Welterbe Wieskirche.
Blick auf den Altar und das Deckenfresko im UNESCO Welterbe Wieskirche.

Genießen Sie den Zauber der Wieskirche und erfahren Sie im Rahmen einer Führung alles über das weltberühmte UNESCO Weltkulturerbe "Zum Gegeißelten Heiland auf der Wies".

Anbieter von Führungen:

  • Pfarrbüro der Wieskirche, Tel. 08862/932930, www.wieskirche.de
  • Tourist Information Schongau, Tel. 08861/214181, www.schongau.de
  • Pfaffenwinkler Kulturführer, Frau Elisabeth Welz, www.pfaffenwinklerkulturführer.de, Tel. 0163/2183859 oder Tel. 08861/2568000 - Wiesführung mit dem Titel "Die Wies erzählt"

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Qualität

Damit Sie sich hier im Pfaffenwinkel rundum wohlfühlen, setzen wir auf hohe Qualitätsstandards. Und damit das auch weiterhin so bleibt, arbeiten wir kontinuierlich an Neuerungen - für Sie und unsere herrliche Heimat!

Info

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