Wasserläufer Route der Wandertrilogie Allgäu - Etappe 05 - Kenzenhütte - Tegelberghaus/Schwangau
5:45 h 976 hm 573 hm 10,3 km very difficult
Die besondere Kraft der Berger des Ammergebirges spüren. Eine anspruchsvolle Etappe mit einigen Anstiegen und traumhaften Panoramen.
Tipp des Autors: Alternative zur Strecke mit Schwierigkeitsgrad 6: - Achtung alpine Gefahr: die Variante ist für sportlich geübte Wanderer; Trittsicherheit ist erforderlich, mit Seilpassagen
Sicherheitshinweise: Grundsätzlich sollten Sie vor jeder Wanderung auf der Wandertrilogie Allgäu das Wetter prüfen. Regen und/oder Nebel kann die Sicht stark beeinträchtigen, sodass es Sie sich schwieriger orientieren können. Gleichzeitig ist bei länger anhaltender feuchter Witterung mit erhöhter Rutschgefahr zu rechnen.
Da die Wasserläufer und die Himmelsstürmer Route über die mittleren bis hohen Lagen der Allgäuer Alpen verläuft, ist unbedingt erforderlich, dass Sie alpine Erfahrung haben und trittsicher sind.
Somit sollten Sie auch mit exponierten, ausrutsch- und absturzgefährdeten sowie ungesicherten Gehpassagen über schroffem Gelände mit losem Geröll und selbst im Hochsommer mit Schneefeldern rechnen. Sie sollten trittsicher und schwindelfrei sein.
Zu Ihrer Sicherheit sind an einigen Stellen Seilsicherungen angebracht. Ebenfalls erfordern einige Abschnitte etwas mehr Kondition aufgrund von einfachen Kletterstellen. Hier kann auch mal Handeinsatz erforderlich sein. Gleichzeitig sind aber auch an einigen Passagen Tritthilfen eingebaut. Achten Sie auf die Farbgebung der Wegekategorie auf den Wegweisern.
Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Regenschutz, Sonnenschutz, Trinkflasche etc.
Weitere Infos und Links: www.halblech.de
Wegbeschreibung: Tritt man aus der Kenzenhütte, folgt man dem deutlich erkennbaren Weg nach rechts und kommt sehr bald an eine Abzweigung. Der halb links führende Weg ist eine Alternativroute über die Hochplatte, die am Gabelschrofen wieder auf die reguläre Route trifft. Diese rund 6,5 km lange Route ist eine alpine Tour und setzt entsprechende Erfahrungen voraus! Der bekannten blau-roten Markierung folgend, hält man sich an dem Abzweig also rechts und durchschreitet ein kleines Wäldchen, bevor es auf einem Pfad über Wiesen und Geröll sehr schnell kräftig bergauf geht. Der Pfad verläuft fast geradlinig hinauf zum Kenzensattel, das sind ca. 240 Höhenmeter. Unterhalb der Hochplatte wandert man wieder geradewegs und sehr bequem zum Oberen Gumpen, von wo aus man ins Gumpenkar sowie zur Hochplatte blicken kann. An der hiesigen Gabelung setzt man die Wanderung nach links fort, kommt in eine leichte Senke und damit zu einem Wegweiser. Von hier kann man zur Linken das „Fensterl“ entdecken, an dem die Alternativroute vorbeiführt. Der Wegweisung nach rechts folgend, Durch Latschenkiefern gelaufen, erreicht man nach wenigen Minuten den Abzweig, über den die Alternativroute wieder auf die Hauptroute trifft. Unterhalb der Gumpenkarspitze wandert man noch ein Stück durch Latschenkiefern, bevor es rund 240 Höhenmeter durch ein Geröllfeld hinauf zum Gabelschrofensattel geht. Vom Sattel steigt man wieder kräftig in Kehren bergab, dann setzt sich der Pfad nach links fort und verläuft oberhalb eines Geröllhanges und an Felsen entlang. Bald geht es abermals kurzzeitig bergab und wieder setzt sich die Route nach links durch ein Latschenkiefergebiet fort. Noch ein kurzer Abstieg, durch eine enge Rechtskurve, auf einer Länge von rund 250 m entlang eines Waldrandes, dann ignoriert man den nach links abzweigenden Weg und passiert ein Gatter Richtung Tegelberg. Holzbohlen führen über einen Bach, ein paar Schritte darauf wird der Lobenbach gequert, der von dieser Hochfläche ins Tal abfließt. Mit Blick ins Lobenbachtal geht es hinauf Richtung Straußbergköpfl. Nach einem kleinen Geröllfeld erreicht man den Ahornsattel. Hier nach rechts, bald hat man eine schöne Aussicht auf den Weißensee und wandert unterhalb der Ahornspitze durch ein Waldgebiet. Sobald man aus diesem heraustritt, präsentieren sich wieder prächtige Aussichten. Leicht bergab zum Abzweig Brandfleck und geradeaus Richtung Tegelberg. Zunächst relativ eben, steigt der Weg allmählich an, man passiert eine Hütte und erreicht das Tegelberghaus sowie die Bergstation der Tegelbergbahn.
Literatur:
Kompass Wanderführer: Wandertrilogie Allgäu - ISB N 978-3-99044-344-6
Himmelsstürmer-Route – Wandertrilogie Allgäu: Füssen – Oberstaufen – Oberstdorf. 55 Etappen. Mit GPS-Tracks (Rother Wanderführer)
Wasserläufer: Wanderkarte mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau. 1:35000 (Leporello Wanderkarte / LEP-WK) - ist in den örtlichen Tourist-Information zu erhalten!
Himmelsstürmer: Leporello Wanderkarte mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau. 1:35000 - ist in den örtlichen Tourist-Information zu erhalten!
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Aufstieg: 976 hm
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Abstieg: 573 hm
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Länge der Tour: 10,3 km
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Höchster Punkt: 1916 m
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Differenz: 623 hm
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Niedrigster Punkt: 1293 m
Difficulty
very difficult
Panoramic view
very high
Saisonale Eignung
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DEZ
Features trail
Stage tour
Many views
Cable railway
Long distance trail
Kenzenparkplatz Halblech
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