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LechErlebnisWeg, 4. Etappe: Lechbruck - Roßhaupten

Strecke

13,3 km

Dauer

3:35 h

Aufstieg

218 m

Abstieg

149 m

Auf der Ostseite der Lechbrücke wandert man weiter, teils direkt am Fluss, teils durch Auwald und über reizvolle Brücken und Stege zum hohen Staudamm bei Prem.

Dieser wird überquert, und ab Helmenstein heißt es erstmal steigen, die aussichtsreichen Hügel hinauf zum Hof Rehle. Eine Rastbank bietet erneut Bergsicht. Dann geht es durch eine bewaldete Senke zu einem weiteren Einzelgehöft. Auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden wird als nächstes der Schmuttersee erreicht. Das dunkle Moorwasser lädt zum Baden ein. Hier ist ein Abstecher zur Herkomer-Kapelle und zum Gasthof in Sameister empfehlenswert. An weiteren Einzelhöfen vorbei, schlängelt sich der Weg durchs liebliche Hügelland direkt aufs Hochgebirge zu und erreicht die Ortschaft Tiefenbruck. Kurz darauf könnte man das hochinteressante Info-Zentrum beim Forggenseekraftwerk in die Tour einbinden.

Es folgt ein abwechslungsreicher Steig durch die bewaldeten Hänge der früheren Illasbergschlucht, die dem Forggensee einverleibt wurde. Als nächstes wartet die Mangmühle mit allerlei Getier. Schafe, Ziegen und Esel beweiden die Flächen, Gänse schwimmen auf den Fischteichen, in denen sich prächtige Forellen tummeln. Nach einem weiteren Waldstück kommt man zum Schiffsanleger Roßhaupten, ab hier könnte man notfalls auch mit dem Linienschiff nach Füssen fahren. Es lohnt jedoch ,weiter zu gehen, zum schönen Naturbadeplatz Roßhaupten mit Blick über den See zu den schon rechtnah gerückten Bergen. Dann führt wiederum ein Steig neben dem Einschnitt des Tiefentals hinauf zur Brücke, die das wahrlich tiefe Tal überspannt. Hinein nach Roßhaupten muss man noch zusätzlich rund eine Viertelstunde planen.

Tipps

Das Info-Zentrum im Forggenseekraftwerk ist täglich frei zugänglich, Führungen mit Kraftwerkbesichtigung finden jeden Mittwoch um 14 Uhr statt.

Start

Lechbruck

Ziel

Roßhaupten


Wegbeschreibung

Auf der Ostseite der Lechbrücke wandert man weiter, teils direkt am Fluss, teils durch Auwald und über reizvolle Brücken und Stege zum hohen Staudamm bei Prem. Dieser wird überquert, und ab Helmenstein heißt es erstmal steigen, die aussichtsreichen Hügel hinauf zum Hof Rehle. Eine Rastbank bietet erneut Bergsicht. Dann geht es durch eine bewaldete Senke zu einem weiteren Einzelgehöft. Auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden wird als nächstes der Schmuttersee erreicht. Das dunkle Moorwasser lädt zum Baden ein. Hier ist ein Abstecher zur Herkomer-Kapelle und zum Gasthof in Sameister empfehlenswert.

An weiteren Einzelhöfen vorbei, schlängelt sich der Weg durchs liebliche Hügelland direkt aufs Hochgebirge zu und erreicht die Ortschaft Tiefenbruck. Kurz darauf könnte man das hochinteressante Info-Zentrum beim Forggenseekraftwerk in die Tour einbinden.

Das Info-Zentrum im Forggenseekraftwerk ist täglich frei zugänglich, Führungen mit Kraftwerkbesichtigung finden jeden Mittwoch um 14 Uhr statt (Anmeldung bei der Tourist-Information Roßhaupten). Der Besucher erhält vor allem Informationen über Bau und Aufgabe des riesigen Forggensees, der bis nach Füssen reicht.

Es folgt ein abwechslungsreicher Steig durch die bewaldeten Hänge der früheren Illasbergschlucht, die dem Forggensee einverleibt wurde. Als nächstes wartet die Mangmühle mit allerlei Getier. Schafe, Ziegen und Esel beweiden die Flächen, Gänse schwimmen auf den Fischteichen, in denen sich prächtige Forellen tummeln.

Nach einem weiteren Waldstück kommt man zum Schiffsanleger Roßhaupten, ab hier könnte man notfalls auch mit dem Linienschiff nach Füssen fahren. Es lohnt jedoch, weiter zu gehen, zum schönen Naturbadeplatz Roßhaupten mit Blick über den See zu den schon recht nah gerückten Bergen. Dann führt wiederum ein Steig neben dem Einschnitt des Tiefentals hinauf zur Brücke, die das wahrlich tiefe Tal überspannt. Hinein nach Roßhaupten muss man noch zusätzlich rund eine Viertelstunde planen.

Die Geschichte von Roßhaupten reicht bis in die Römerzeit zurück. Nahe der Mangmühle verlief die frühere Via Claudia Augusta, die von Italien kommend zu einem römischen Militärlager führte, das 15 v. Chr. das heutige Augsburg begründete. An der Tiefentalbrücke erinnert ein Drache an eine Legende, nach der der Heilige Magnus um 750 in der Schlucht einen Drachen getötet haben soll.

Die Ortsgeschichte ist im Dorfmuseum dokumentiert, darunter auch anhand eines nachgebauten „Rennofens“ die umfangreiche Eisenproduktion im frühen Mittelalter. Unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums kann das Info-Zentrum zur Via Claudia jederzeit besucht werden.

Am Stausee in Lechbruck (Wolfgang Ehn)
Foto: Wolfgang Ehn

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Details

Höhenprofil

815 724

Beste Jahreszeit

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  • April
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