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LechErlebnisWeg, 3. Etappe: Schongau - Lechbruck

Strecke

23,2 km

Dauer

6:10 h

Aufstieg

282 m

Abstieg

211 m

Durch das Tor des Polizeidienerturms wird die Altstadt verlassen. Treppen führen den Hang hinab, beim Schwimmbad kommt man wieder auf den Uferweg und zum Schongauer Lechsee.

Ein kurzer Abstecher auf die hohe Staumauerer möglicht den Blick übers Wasser, anschließend erreicht man den Ortsteil Dornau. Beim Pferdehofwendet sich der Weg wieder der Steilkante zu. Teilweise ist zwischen den Bäumen der ausgedehnte See zu erblicken, der von einer mächtigen Brücke überspannt wird. Es geht durch Wald, zur Straßenunterführung (B17/ B 472) und zum Naturdenkmal Heidewiesen. In der parkartigen Landschaft, die durch die einstige Beweidung entstand, blühen seltene und streng geschützte Blumen und Orchideen .Nun leitet der Weg überwiegend im Wald mal näher, mal entfernter an der Lechkante entlang. Dann wendet er sich ab, trifft den früheren Verlauf der römischen Via Claudia und zieht hinaus in die Wiesen. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zu den Alpengipfeln und zum Kirchlein auf dem höchsten Punkt des Auerberges. Schließlich wird das Naturschutzgebiet Litzauer Schleife erreicht. Frei gehaltene Stellen ermöglichen den prachtvollen Tiefblickauf den grünlich bis türkisfarben schimmernden Fluss, den Horizont begrenzt wiederum die Bergkette.

Noch vor dem lieblich ins Grün gebettete Burggen wendet sich der LechErlebnisWeg gen Süden, passiert die Forchenmühle und kommt nach weiteren Wald- und Wiesenabschnitten zu den wenigen Häusern von Dessau, kurz darauf zur Staustufe 4. Hier wird mit schönem Blick in die Hirschauer Steinhalde und bis zu den hohen Wänden der Litzauer Schleife der Fluss überquert. Voraus die Ammergauer Berge, gehtes durch den artenreichen Schwefelfilz zum Lechstausee Urspring, an dem es Bademöglichkeiten und einen großen Campingplatz gibt. Die Markierungen leiten am Ufer entlang und durch ein schönes Auengebiet zu interessanten Stromschnellen, auf der anderen Seite liegt bereits Lechbruck. Über die Straßenbrücke, die beidseits einen schönen Blick auf den Fluss zulässt und die sich mit einem Flößerdenkmal schmückt, gelangt man ins Ortszentrum.

Tipps

Genießen Sie den Tiefblick auf die Litzauer Schleife, einem der wenigen naturbelassen Abschnitte des Lechs. Besonders im Frühlings sehr empfehlenswert.

Start

Schongau

Ziel

Lechbruck


Wegbeschreibung

Durch das Tor des Polizeidienerturms wird die Altstadt verlassen. Treppen führen den Hang hinab, und beim Schwimmbad kommt man wieder auf den Uferweg und zum Schongauer Lechsee. Ein kurzer Abstecher auf die hohe Staumauer ermöglicht den Blick übers Wasser, anschließend erreicht man den Ortsteil Dornau. Beim Pferdehof wendet sich der Weg wieder der Steilkante zu.

Nur wenig ist zwischen den Bäumen vom ausgedehnten See zu erblicken, der von einer mächtigen Brücke überspannt wird. Es geht durch Wald, zur Straßenunterführung (B 17/ B 472) und zum Naturdenkmal Heidewiesen. In der parkartigen Landschaft, die durch die einstige Beweidung entstand, blühen seltene und streng geschützte Blumen und Orchideen.

Nun leitet der Weg überwiegend im Wald mal näher, mal entfernter an der Lechkante entlang. Dann wendet er sich ab, trifft den früheren Verlauf der römischen Via Claudia und zieht hinaus in die Wiesen. An klaren Tagen reicht die Sicht   bis zu den Alpengipfeln und zum Kirchlein auf dem höchsten Punkt des Auerberges. Schließlich wird das Naturschutzgebiet Litzauer Schleife erreicht. Frei gehaltene Stellen ermöglichen den prachtvollen Tiefblick auf den grünlich bis türkisfarben schimmernden Fluss, den Horizont begrenzt wiederum die Bergkette.

Die Litzauer Schleife ist ein Rückzugsgebiet für   seltene Tiere und Pflanzen, darunter die Sumpfgladiole und das Heideröschen. Dass der Lech hier in einem eindrucksvollen Bogen noch frei fließen darf, ist dem Naturschutz zu verdanken, der den Bau einer weiteren geplanten Staustufe in diesem Gebiet verhindert hat. An diesem Flussstück lässt sich erahnen, wie großartig das ursprüngliche Lechtal einst ausgesehen hat.    

Noch vor dem lieblich ins Grün gebettete Burggen wendet sich der LechErlebnisWeg gen Süden, passiert die Forchenmühle und kommt nach weiteren Wald- und Wiesenabschnitten zu den wenigen Häusern von Dessau, kurz darauf zur Staustufe 4. Hier wird mit schönem Blick in die Hirschauer Steinhalde und bis zu den hohen Wänden der Litzauer Schleife der Fluss überquert.    

Voraus die Ammergauer Berge, geht es durch den artenreichen Schwefelfilz zum Lechstausee Urspring, an dem es Bademöglichkeiten und einen großen Campingplatz gibt. Die Markierungen leiten am Ufer entlang und durch ein schönes Auengebiet zu interessanten Stromschnellen, auf der anderen Seite liegt bereits Lechbruck. Über die Straßenbrücke, die beidseits einen schönen Blick auf den Fluss zulässt und die sich mit einem Flößerdenkmal schmückt, gelangt man ins Ortszentrum.

Bei Lechbruck führte bereits die Via Claudia über den damals noch wild fließenden Lech. Jahrhundertelang bestimmte die Flößerei das Schicksal des Ortes, der durch diese gefahrvolle Art des Holz- und Waren-, später auch des Personentransportes immer mehr an Bedeutung erlangte. Holzstämme und Handelsgüter wurden auf dem Lech nach Augsburg und weiter auf der Donau bis nach Budapest und zum Schwarzen Meer geschickt. Das Flößermuseum im ältesten Haus von Lechbruck (1645) erinnert an die große Vergangenheit.

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