17 °C

LechErlebnisWeg, 2. Etappe: Epfach - Schongau

Strecke

16,7 km

Dauer

4:31 h

Aufstieg

239 m

Abstieg

223 m

Auf einer ansteigenden Straße verlässt man das Dorf, gelangt zu den Häusern von Forchau und spaziert an einem naturbelassenen Altarm des Lechs entlang, den die unterschiedlichsten Wasservögel bevölkern. Der nächste Ort ist Kinsau.

Über eine Treppe geht es wieder hinauf zur Lechleite, an die sich zunächstder Weg hält. Man blickt auf den tiefer gelegenen Ort, eine einsame Kapelle wird passiert, dann öffnet sich ein Prachtblick auf den tief unten fließenden Lech und die Kinsauer Staustufe, in der Ferne thront Reichling auf dem Hügel. Durch ein Forststück und an einer weiteren Kapelle vorbei, erreicht man Hohenfurch. Hier animiert ein einladender Gastgarten auf der grünen Wiese zu einer Wanderpause.

Nächste Station ist die Kapelle St. Ursula, in der die Flößer einst um Schutz für ihre gefährliche Arbeit baten. Man genießt den hübschen Rückblick auf Hohenfurch und taucht kurz darauf wieder ein in den Wald. Die Wege führen erneut zur Lechkante, schließlich wird über einen Steig am Schwalbenstein der höchste Punkt erreicht. Tief unten sieht man den Lech, in der Ferne grüßen der Hohe Peißenberg und die Alpen. Abwechslungs reich läuft der Steig am Rand des Steilhangs entlang und wendet sich schließlich davon ab. Forstwege leiten aus dem Wald zu einem ersten Blick auf Schongau, letztlich geht es auf einem Sträßchen hinunter in den Ort. Bei der Lechbrücke könnte man gleich am Flussufer weitergehen, doch es lohnt, die auf dem früher vom Lech umflossenen Hügel liegende Altstadt zu besuchen, zu mal dort auch die Hotels zu finden sind.

Tipps

Die malerische Schongauer Altstadt mit mittelalterlicher Stadtmauer lädt zum Verweilen ein.

Start

Epfach

Ziel

Schongau


Wegbeschreibung

Auf einer ansteigenden Straße verlässt man das Dorf, gelangt zu den Häusern von Forchau und spaziert an einem naturbelassenen Altarm des Lechs entlang, den die unterschiedlichsten Wasservögel bevölkern. Der nächste Ort ist Kinsau.

Auf nacheiszeitlichen Schotterterrassen hat sich Kinsau angesiedelt. Die Pfarrkirche ist mit Wessobrunner Stuck und Bildhauerarbeiten von Lorenz Luidl geschmückt. Sie war im 17. und 18. Jh. eine viel besuchte Wallfahrtskirche, verlor aber nach der Erbauung der Wieskirche mehr und mehr an Bedeutung.  

Über eine Treppe geht es wieder hinauf zur Lechleite, an die sich zunächst der Weg hält. Man blickt auf den tiefer gelegenen Ort, eine einsame Kapelle wird passiert, dann öffnet sich ein Prachtblick auf den tief unten fließenden Lech und die Kinsauer Staustufe, in der Ferne thront Reichling auf dem Hügel. Durch ein Forststück und an einer weiteren Kapelle vorbei, erreicht man Hohenfurch. Hier animiert ein einladender Gastgarten auf der grünen Wiese zu einer Wanderpause.

Hohenfurch liegt im Bereich einer besonders „hohen Furche“, die sich der Lech durch die Hügel des Alpenvorlands gegraben hat. Die Pfarrkirche stammt aus dem 14. Jh., wurde aber barock umgestaltet. Bei der Flößerkapelle erläutert eine Informationstafel die geologischen Besonderheiten der Gegend und den Lauf des Ur-Lechs nach dem Rückzug der Lechgletscher.

Nächste Station ist die Kapelle St. Ursula, in der die Flößer einst um Schutz für ihre gefährliche Arbeit baten. Man genießt den hübschen Rückblick auf Hohenfurch und taucht kurz darauf wieder ein in den Wald. Die Wege führen erneut zur Lechkante, schließlich wird   über einen Steig am Schwalbenstein der höchste Punkt erreicht. Tief unten sieht man den Lech, in der Ferne grüßen der Hohe Peißenberg und die Alpen.

Abwechslungsreich läuft der Steig am Rand des Steilhangs entlang und wendet sich schließlich davon ab. Forstwege leiten aus dem Wald zu einem ersten Blick auf Schongau, letztlich geht es auf einem Sträßchen hinunter in den Ort. Bei der Lechbrücke könnte man gleich am Flussufer weitergehen, doch es lohnt, die auf dem früher vom Lech umflossenen Hügel liegende Altstadt zu besuchen, zumal dort auch die Hotels zu finden sind.

Schongau, dessen Anfänge bis in die Römerzeit zurückreichen, besitzt noch eine großenteils erhaltene und begehbare Stadtmauer, die den historischen Kern umschließt. Das mittelalterliche Stadtbild zählt zu den eindrucksvollsten in ganz Bayern. Herausragend sind das aus dem Jahr 1420 stammende alte Rathaus, auch Ballenhaus genannt, sowie die spätgotische Pfarrkirche, die nach Plänen von Dominikus Zimmermann (Baumeister der berühmten Wieskirche) ein Rokokokleid erhielt. Dazwischen spannt sich der Marienplatz mit einem hübschen Brunnen und gemütlicher Freiluftgastronomie.

Sehenswert sind auch die Spitalkirche sowie das Stadtmuseum mit Bodenfunden aus zwei Jahrtausenden, Exponate zur Stadtgeschichte und einer numismatischen Sammlung. Auch in Schongau werden Stadtführungen zu verschiedenen Themen angeboten.

Lorenzberg mit Lorenzkirche in Epfach (Gemeinde Epfach)
Foto: Gemeinde Epfach

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Details

Höhenprofil

789 643

Beste Jahreszeit

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