Dem Himmel ganz nah - Bild: Wolfgang Ehn
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LechErlebnisWeg, 1. Etappe: Landsberg - Epfach

Strecke

19,2 km

Dauer

6:00 h

Aufstieg

328 m

Abstieg

274 m

Am malerisch umrahmten Hauptplatz von Landsberg beginnt der LechErlebnisWeg, der weitgehend dem Flusslauf folgt und am Lechfall bei Füssen endet. Er kann auch in umgekehrter Richtung begangen werden.

Vom Hauptplatz startet man südlich und zweigt noch vor der Karolinenbrücke in den Wildpark ab. Vorbei an Kneippanlage, Wildschwein- und Hirschgehege geht es leicht ansteigend durch den Hangwald und zu einem Aussichtspunkt über dem Lech. Eine hübsche Schlucht leitet hinab zum Gasthaus Teufelsküche am Uferweg. Es folgen Schloss Pöring, in dessen Schlosskirche sich Dominikus Zimmermann auch als Maler versuchte, sowie in Pitzling die sehenswerte Pfarrkirche, die einen Schmuzer-Altar des Klosters Wessobrunn besitzt. Ein Feldweg führt hinaus in die Fluren und zum Fluss, dort wird über einen steilen Steig der Lechrain erklommen. An einer Quelle wartet ein schattiger Brotzeitplatz, in der Nähe gab es einst eine Keltenschanze. Weitere Forstwege führen zur Hochkante mit einem Aussichtsplatz auf die Staustufe 13 und das Lechtal, an manchen Tagen tauchen dahinter bereits die Berge aus dem Dunst. Bald darauf ist Mundraching erreicht, und durch Wald und Wiesen gelangt man auf reizvollen Wegen ins Naturschutzgebiet Hirschauer Halde, anschließend über die Lechbrücke nach Epfach.

Tipps

Besuchen Sie das Museum Abodiacum in Epfach.

Start

Hauptplatz in Landsberg

Ziel

Epfach


Wegbeschreibung

Am malerisch umrahmten Hauptplatz von Landsberg beginnt der LechErlebnisWeg, der weitgehend dem Flusslauf folgt und am Lechfalll bei Füssen endet. Er kann auch in umgekehrter Richtung begangen werden.

Landsberg erkundet man am besten mittels einer (Themen-)Stadtführung. Zwischen Lechufer und Steilhang erstreckt sich die Altstadt, in deren früheren Befestigungsanlagen noch über 30 Türme und Tore erhalten sind. Herausragend ist das 1425 erbaute gotische Bayertor, das nach der Ersteigung einen herrlichen Blick über Stadt und Land bis zu den Alpen bietet.

Sehenswert sind auch die prachtvollen Kirchen, allen voran die Stadtpfarrkirche mit ihren überreichen Kunstwerken. Berühmte Namen sind hier zu finden, wie die Landsberger Bildhauerfamilie Luidl, die Wessobrunner Meister Johann und Joseph Schmuzer sowie Dominikus Zimmermann, der auch die Johanneskirche, die Klosterkirche und die verspielte Rathausfassade am Hauptplatz schuf.

Im früheren Jesuitengymnasium ist heute die umfangreiche Sammlung des Stadtmuseums untergebracht. Unterhalb des rauschenden Lechwehres liegt im Flussbogen das schöne Inselbad, des Weiteren wollen die romantischen Gassen der Altstadt mit zahlreicher Freiluftgastronomie entdeckt werden.

Vom Hauptplatz startet man südlich und zweigt noch vor der Karolinenbrücke in den Wildpark ab. Vorbei an Kneippanlage, Wildschwein- und Hirschgehege geht es leicht ansteigend durch den Hangwald und zu einem Aussichtspunkt über dem Lech. Eine hübsche Schlucht leitet hinab zum Gasthaus Teufelsküche am Uferweg. Es folgen Schloss Pöring, in dessen Schlosskirche sich Dominikus Zimmermann auch als Maler versuchte, sowie in Pitzling die sehenswerte Pfarrkirche, die einen Schmuzer-Altar des Klosters Wessobrunn besitzt.

Ein Feldweg führt hinaus in die Fluren und zum Fluss, dort wird über einen steilen Steig der Lechrain erklommen. An einer Quelle wartet ein schattiger Brotzeitplatz, in der Nähe gab es einst eine Keltenschanze. Weitere Forstwege führen zur Hochkante mit einem Aussichtsplatz auf die Staustufe 13 und das Lechtal, an manchen Tagen tauchen dahinter bereits die Berge aus dem Dunst. Bald darauf ist Mundraching erreicht, und durch Wald und Wiesen gelangt man auf reizvollen Wegen ins Naturschutzgebiet Hirschauer Halde, anschließend über die   Lechbrücke nach Epfach.

Zuvor ist ein Abstecher zum „Balkon Oberbayerns“ angesagt oder gleich weiter hinauf zum Wasserbehälter von Reichling. Hier bietet sich ein grandioser Panoramablick über die Lechbögen im Alpenvorland, an klaren Tagen zieht sich die Hochgebirgskette über den gesamten Horizont.  

Epfach ist schon 15 v. Chr. nachgewiesen. Auf dem vom Lech umflossenen Lorenzberg mit der Lorenzkapelle sind noch zwei römische Meilensteine und Mauerreste erhalten. Im Ort hat man Teile eines römischen Brunnenhauses, das Nymphäum, ausgegraben, und das kleine Museum Abodiacum enthält Exponate aus der Epfacher Römerzeit.

Lechwehr in Landsberg (Tourismusverband Ammersee-Lech e.V.)
Foto: Tourismusverband Ammersee-Lech e.V.

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Details

Höhenprofil

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