Blick vom Hohen Peißenberg, Foto Wolfgang Ehn
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Weilheim und Umgebung

Weilheimer Land - zwischen den Zeiten wandeln

Zeitreisen machen. Gegenwärtiges auskosten, sich beliebig weit in die Vergangenheit zurückversetzen lassen. Jeden Tag aufs Neue. Mit einem Ausflug nach Wessobrunn geht's weit zurück: das Kloster wurde 753 gegründet, aus dem Jahr 814 stammt das "Wessobrunner Gebet". An diesen ältesten noch erhaltenen Text in deutscher Sprache (vorher wurde alles in Latein niedergeschrieben) erinnert auch der Gedenkstein auf dem Lindenplatz. Kurze Rast unter der Tassilolinde nahe der Klostermauer. Zuhören, was die mächtige Zeitzeugin über die Jahrhunderte zu erzählen weiß. Noch einmal die Eindrücke von Polling vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen: die friedvolle Stille, die anheimelnden Tuffsteingebäude. Den ornamentalen Stuck, die anrührenden Fresken aus der Stiftskirche, ganz ähnlich wie im Wessobrunner Kloster. Ausdruck barocker Lebensfreude. Einfach schön!
Doch lassen wir das Alte im Moment ruhen. Lieber noch auf den Hohen Peißenberg wandern.
Klare Luft, rundum eine Aussicht, dass man vor Freude weinen möchte. Dort, im Nordosten, das muss Weilheim sein. Vielleicht das nächste Ziel. Zur Abwechslung ein Sprung ins pralle Leben. Einkaufsbummel im quirligen Städtchen. Das Heute im historischen Ambiente genießen. Und das Programm für morgen ausdenken ...

Foto Stadt Weilheim

Weilheim

Beliebte Einkaufsstadt mit einladender Fußgängerzone, gemütlichen Cafés und reichhaltigem gastronomischen Angebot in der historischen Altstadt. Weilheim versteht sich als Stadt der Feste, Kultur und Gastlichkeit. Ob Musik- oder Theateraufführungen, französische Woche, Fasching, Volksfest, Märkte oder echt bayerische Traditionen, gerne trifft man sich hier mit Freunden und Bekannten. Der Dietlhofer See lädt zum Baden ein.

Wessobrunn

Eine wellige, baumreiche Landschaft, die zu Spaziergängen oder einfach nur zu zauberhaften Ausblicken einlädt, umgibt den Ort Wessobrunn. Doch auch die reichhaltige kulturelle Vergangenheit hat das Ortsbild bis heute geprägt. Der Klosterhof mit seinem eindrucksvollen Tassilosaal und die Pfarrkirche, die den Klosterhof nach Norden abschließt, erinnern an die Blütezeit Wessobrunner Kunst im Barock um Rokoko. In der Nähe des Ortsteils Paterzell liegt der sogenannte Paterzeller Eibenwald - Deutschlands größter erhaltener Eibenbestand, der seit 1939 unter Naturschutz steht.

Bild Wolfgang Ehn

Hohenpeissenberg

Ältestes Observatorium Deutschlands, schönster Rundblick Bayerns und Ausgangspunkt der Pilger-Wander-Wege Heilige Landschaft Pfaffenwinkel. Die herrliche Lage mit ihrem grandiosen Alpenpanorama, sowie die waldreiche Umgebung mit guter Luft tragen zu Ihrer Erholung bei. Sonnenreiche, nebelfreie Föhntage bescheren Ihnen „Goldene Herbsttage“. Hohenpeißenberg, einer der sonnenreichsten Orte Deutschlands.

Foto Gerhard Lengger

Peissenberg

Auf den Spuren der Bergbautradition im Pfaffenwinkel - Wallfahrtskirche Maria Aich, spannendes Bergbaumuseum, Stollenwanderweg mit geologischem Lehrpfad .
Der Markt Peißenberg liegt 585 m ü.M. im Ammertal zu Füßen des Hohen Peißenbergs (988 m), der durch seine einzigartige Aussicht weithin bekannt ist.

Polling

Konzertreigen in historischen Klostermauern, einzigartiger Pollinger Bibliotheksaal, ehemaliges Benediktiner-, später Augustinerchorherrenstift. Wegen der besonderen Instandsetzung des Kirchplatzes mit ehem. Klostergebäuden mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet .
Polling mit den beiden Ortsteilen Etting und Oderding liegt inmitten der voralpinen Moränenlandschaft des oberbayerischen Pfaffenwinkels.

Pähl

Das Ortsbild Pähl wird geprägt vom Hochschloß und der kath. Pfarrkirche St.Laurentius. Auf einem Hügel am Südende des Ammersees liegt in reizvoller Lage die Filialkirche St. Pankratius. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick in die Voralpenlandschaft und das Ammermoos. Etwa ein Drittel der Gemeindeflur steht unter Landschafts- bzw. Naturschutz