Dem Himmel ganz nah - Bild: Wolfgang Ehn
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Kloster Wessobrunn

Wessobrunn, mit das älteste Kloster im Pfaffenwinkel, die Wiege der Wessobrunner Schule, lange Zeit Heimat des Wessobrunner Gedichts und noch heute unbedingt einen Besuch wert! Die Tassilolinde, welche Teil der Gründungsgeschichte ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kloster.

Der Ort Wessobrunn liegt auf einem Hügel südwestlich des Ammersees, inmitten des Pfaffenwinkels. Seinen Namen hat der von dem Kloster "monasterium wessofontanum".

Bei diesem Kloster handelt es sich um eine alte benediktinische Gründung. Als Gründungsjahr wird das Jahr 753 genannt, die Gründung soll durch Herzog Tassilo III erfolgt sein.

Nach einer reichen, wechselvollen Vergangenheit, wurde das Kloster 1803 im Zuge der Säkularisation aufgehoben.

Ein Teil der Gebäude und die Klosterkirche wurden abgerissen. Einige Jahrzehnte befand sich der Rest der Klostergebäude in Privatbesitz.

Seit 1913 lebt eine Gemeinschaft von Missions-Benediktinerinnen an diesem landschaftlich reizvollen Ort.

Wessobrunn ist bekannt durch das "Wessobrunner Gebet", dem ältesten deutschen Sprachdenkmal mit christlichem Inhalt. Es ist Bestandteil eines um 814 vermutlich im Bereich des Augsburger Bistums entstandenen Codex.

Im 17. Und 18. Jahrhundert erlangte Wessobrunn Bekanntheit durch bedeutende Stukkateure und Baumeister, die weit über Bayerns Grenzen hinaus tätig waren und berühmte Bauwerke erstellten oder ausgestalteten.

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Kontakt

Kloster Wessobrunn
Klosterhof 4
82405 Wessobrunn

Telefon +49(8809)-9211-0

E-Mail kloster-wessobrunn@t-online.de
Internet http://www.kloster-wessobrunn.de

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