Diese herrliche Tagestour lässt keine Gravelwünsche offen. Routen im perfekt ausgewogenem Verhältnis von Schotter und Asphalt führen durch die reizvoll abwechslungsreiche Landschaft zwischen Staffelsee und Ammer. Nicht zu unterschätzen: Durch die hügelige Landschaft werden während der knapp 80km ganze 1000 Höhenmeter gesammelt, die aber für jede Menge Dynamik und garantierten Spaß sorgen. Der Einstieg ist entlang der Strecke natürlich überall möglich.
Tipp des Autors: Nutze die Möglichkeit in einer der Gaststätten einzukehren und genieße das Alpenpanorama auf die Gipfel der Ammergauer Alpen, des Wettersteingebirges und des Karwendels.
Sicherheitshinweise: Rücksicht macht Wege breitBitte beachten Sie, dass Sie in unserer Region häufig auf landwirtschaflichen Wegen radeln. Sie sind auf diesen Wegen herzlich willkommen, allerdings werden diese Wege natürlich auch von LandwirtInnen mit ihren Fahrzeugen zur Bewirtschaftung der Flächen genutzt. Aufgrund der Breite der Fahrzeuge kann es dadurch auf den Wegen schon mal eng werden. Breit genug bleiben die Wege, wenn alle Nutzer gegenseitig Rücksicht nehmen und bei Bedarf auch ausweichen und den anderen Nutzern Platz machen. Bitte achten Sie darauf, dass es den großen Maschinen häufig nicht möglich ist, von den Wegen herunter zur fahren. Bitte weichen daher Sie als RadlerInnen aus, wenn es eng wird!
Vielen Dank für Ihr Verständnis und die Rücksichtnahme auf die Menschen, die hier arbeiten müssen!
Nutzung von Wegen an Flüssen
Wir freuen uns, dass das Wasserwirtschaftsamt Weilheim entlang der Flüsse Deichwege angelegt hat, die auch von Radfahrern benutzt werden dürfen.
Bitte beachten Sie, dass diese Wege für die Zwecke der Wasserwirtschaft angelegt wurden und nicht immer den Qualitäts-Anforderungen an Radwege entsprechen. Insbesondere nach Baumaßnahmen, Hochwasserereignissen und Unwetter (umstürzende Bäume) können die Wege Schäden bzw. unpassierbare Abschnitte aufweisen. Ferner ist gelegentlich mit Baustellenverkehr zu rechnen.
Bitte nutzen Sie die Wege mit entsprechender Vorsicht und beachten Sie die Verkehrsschilder vor Ort! Die Benutzung der Unterhaltungswege erfolgt auf eigene Gefahr.
Ausrüstung: Alle Infos zu Radverleih, E-Bike-Ladestationen und Serviceangeboten im Pfaffenwinkel findet ihr
HIER.
Neu in der Region: An vielen Knotenpunkten stehen jetzt
Fahrrad-Selbstreparaturstationen mit Luftpumpe, Werkzeug und Aufhängevorrichtung bereit. So lässt sich ein platter Reifen oder eine lockere Schraube schnell beheben – und die Tour kann direkt weitergehen.
Weitere Infos und Links: Der Pfaffenwinkel bietet ideale Bedingungen für abwechslungsreiche Radtouren – von gemütlichen Familienrunden bis zu sportlichen Strecken. Zwischen Ammersee und Alpenrand laden reizvolle Landschaften, kulturelle Sehenswürdigkeiten und regionale Einkehrmöglichkeiten zum Entdecken ein. Alle Touren und weitere Informationen zur Region findet ihr
HIER
Unsere Broschüren und Karten, darunter auch die neue
Radkarte Pfaffenwinkel, könnt ihr über den
Online-Prospektversand kostenfrei bestellen.
Wegbeschreibung: Peißenberg – Uffing – MurnauLos geht’s am kleinen Parkplatz an der Böbinger Ammerbrücke flussabwärts bis zur nächsten Brücke. An der Brücke rechts abbiegen, diese überfahren und der Hauptstraße leicht bergauf für wenige Kilometer folgen. Am Weiler Eyach geht die Route scharf rechts ab, gleich wieder bergauf, vorbei an schönen Bäumen und der schönen barocken Kirche St. Nikolaus. Nach dieser rechts abbiegend, eröffnet sich nun ein langer Abschnitt herrlicher Natur. Zuerst am Waldrand entlang, dann in diesen hinein auf gut zu fahrendem Schotter. Im Wald zweigt der Weg links ab, weiter geht’s nun auf recht gerader Strecke bis zur nächsten Abzweigung. Dort nach links, hinaus aus dem Wald, über die Felder, am Waldrand entlang in einem weiten Rechtsbogen, der zur Abzweigung führt, an der es rechts nach Gut Grasleiten weitergeht. Hier vorbei am wunderschön plätschernden Bach, durch einen Hain aus wunderschönen Bäumen bergauf, weiter über Felder, durch eine kleine Senke bis zum idyllisch gelegenen Gut Grasleiten, das mit seiner schmucken Hauskapelle ins Auge fällt. Dort zweigt der Weg links ab, leicht bergab nun wieder auf Schotter. Das Landschaftsbild verändert sich hier leicht. Zunehmend mooriger Grund lässt sich vermuten. Ein wilder Wald wird nun durchfahren, unfassbar schön. Voraus nun immer Richtung Alpen führt die Route weiter über ein Feld, durch einen Wald und im Anschluss einen Anstieg hinauf, wo hinter der Kuppe das barocke Kirchtürmlein von Uffing mit jedem Höhenmeter mehr zum Vorschein kommt. Oben angekommen geht’s geradeaus weiter in den Ort Uffing am Staffelsee. Im Ort trifft der Weg auf die Hauptstraße, welcher die Route kurvig durch den Ort hindurch folgt. Ein Badestopp am Staffelsee bietet sich an. Kurz vor dem Ortsende führt die Route nach links. Das Sackgassenschild gilt nur für Autos. Für den Biker geht es weiter. Nun geht es größtenteils auf Schotter für ein paar Kilometer parallel am Bahngleis entlang. Zur Rechten präsentiert sich der Blick auf den Staffelsee mit seinen kleinen Inseln und den Alpen im Hintergrund. Dann geht es hinein in den Ort Murnau, wo der Fahrradweg mit ein wenig Abstand zur Hauptstraße und begrünt durch den Ort führt. Vorbei an einem kleinen Tümpel geht es via einer Brücke über die Hauptstraße, nun rechts an dieser entlang bergab. Nach wenigen Metern trennt sich der Fahrradweg von der Hauptstraße und führt nun durch ruhige Siedlungen. Hier besteht die Möglichkeit, einen nur ca. 50m langen Abstecher nach rechts zum Gabriele-Münter-Haus einzuplanen. Zurück vom Abstecher oder gleich direkt geht es weiter die Mühlstraße entlang. Diese trifft auf die Ramsachstraße, in die nach rechts eingebogen wird.
Murnau – Grafenaschau Bad Kohlgrub - Bad Bayersoien
Die Route führt nun aus Murnau hinaus bis nach Ramsach, wo eine lohnende Erfrischung im Gasthof Ähndl mit idyllischem Biergarten zu einer kulinarischen Rast einlädt. Im Anschluss geht der kiesige Weg direkt südlich ab und hinein ins beliebte Moorgebiet. Der Weg ist nun eben, entlang des Bachlaufs, der das moorige Wasser vom Staffelsee führt. Bei gutem Wetter vor allem am Wochenende kann der Weg unter Umständen stark von Fahrradfahrern sowie Fußgängern frequentiert sein, gegenseitige Rücksicht ist dann gefragt. Herrlich idyllisch schlängelt sich der Weg einige Kilometer durch das Moorgebiet. An der Abzweigung wird Grafenaschau linksseitig liegen gelassen und geradeaus weitergefahren. Der Weg steigt ganz sanft über mehrere Kilometer an, was aber durch die reizvolle Landschaft des Wildschutzgebietes Bad Kohlgrub Gsott kaum zu spüren ist. Am Ende dieses Anstiegs erreicht der Weg Bad Kohlgrub. Dort geht’s über die Bundesstraße, danach direkt rechts weg, bergauf, über das Bahngleis und wieder hinaus aus dem Ort, über Wiesen und durch mehrere kleine Weiler hindurch, wobei Sprittelsberg der letzte davon ist. Danach geht es wieder bergab hinein in einen Wald, hier ist ein kleiner Abschnitt Schotter, der eventuell etwas Fahrtechnik erfordert. Danach geht’s links um die Kurve und weiter für mehrere Kilometer durch einen tiefen wunderschönen Wald. Diesem Weg mit Genuss folgen, bis mit Schwung in den Ort Bad Bayersoien eingefahren wird. Linkerhand der Soier See, welcher zu einer Rast und vielleicht dem Sprung ins kühle Nass einlädt. Das Fischerhäusl am See, der Seekiosk lädt zum kulinarischen Verweilen ein. Weiter geht es in den Ortskern des Kurortes, wo es weitere Einkehrmöglichkeiten gibt. Auf der Dorfstraße geht’s für ein paar Hundert Meter rechts ab und beim Brunnen wieder links via Brücke über die Bundesstraße.
Bad Bayersoien – Rottenbuch – Peiting - Peißenberg
Nach der Überquerung der Bundesstraße geht es gleich scharf rechts und hinaus aus dem schönen Ort, über die weiten hügeligen Wiesen nordwärts bis zur Echelsbacher Brücke. Diese wird am besten auf der Südseite überquert. Danach am Kreisverkehr links halten und in den Schleifmühlenweg einbiegen. Nun geht’s wieder naturnah durch einzelne Höfe, der Weg wechselt wieder in den Schotter bergauf und trifft auf die Straße, die direkt am Schwaigsee vorbeiführt. Dort lädt nochmals das kühle Nass zu einer kleinen Pause ein. Der Weg führt weiter nordwärts. Die Hauptstraße wird überquert und der nun anstehende für den Tag vorletzte große Anstieg bewältigt. Oben angekommen biegt der Weg links ab. Wer Lust auf feinste Käsekulinarik hat, biegt hier rechts ab und kehrt in der ca. 200 Meter entfernten Schönegger Käsealm ein und genießt das atemberaubende Panorama. Der eigentliche Weg führt nun mit sagenhaftem Weitblick übers Land und die Ammergauer und Allgäuer Alpen über den Höhenrücken bis zu einer Rechtskurve. Nun geht es bergab und weiter nordwärts, weitab von Stress und Trubel für circa zwei Kilometer. Dann trifft der Weg auf den Fahrradweg entlang der Bundesstraße. Links abbiegen und für ungefähr weitere zwei Kilometer folgen, bis der Fahrradweg nach links von der Bundesstraße abgeht und bergauf durch ein kleines Wäldchen führt. Der letzte große Anstieg ist geschafft. Oben angekommen geht es beinah direkt im Anschluss stark bergab. Unten angekommen führt der Weg mit einem engen Schlenker nach links weiter – daher auf die Geschwindigkeit achten. Zudem befindet sich hier direkt am Fuße des Berges ein weiterer Gastronomietipp Oli’s Schnaidbergstube, weshalb auf querende Fußgänger geachtet werden sollte. Zurück an der Bundesstraße dieser auf dem Fahrradweg folgen bis zur Unterführung, welche durchfahren wird. Im Anschluss rechts auf die Straße „Am Stein“ Richtung Peiting. Am Ortseingang biegt die Route nach rechts ab auf die Schnalzstraße, welcher gefolgt wird. Nach einer Unterführung und ein paar Häusern auf der linken Seite führt der Weg nun schottrig einen guten Kilometer in Kurven bergab hinein in den Wald. Unten angekommen folgt der Weg nun parallel der wilden Ammer. Der Weg ist einfach nur idyllisch schön. Mal breit, mal schmal, immer das Plätschern des Flusses in den Ohren. Nahe Peißenberg verlässt der Weg den Wald und führt am Waldrand zurück zum Ausgangspunkt dieser wunderschönen Tour.