Der Lech als Wirtschaftsmotor – einst und jetzt
Der Lech ist seit jeher „Motor“ der heimischen Wirtschaft. Schon im Mittelalter begann man seine positiven Eigenschaften nutzbar zu machen, auch wenn die regelmäßigen Hochwasser viel Übel mit sich brachten. Zu den direkt vom Lech abhängigen Berufszweigen gehörten vor allem die Gerber und die Flößer, später auch die Papierindustrie.
Die Nutzung der Wasserkraft hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Natur - auf das Landschaftsbild ebenso wie auf die Artenvielfalt des ehemaligen Wildflusses. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten haben durch die künstlichen Barrieren, ständig wechselnde Wasserstände sowie die fehlenden Kiesbänke ihren natürlichen Lebensraum verloren. Im weiteren Verlauf des LechErlebnisWeges Richtung Süden wird dies an mehreren Stellen besonders deutlich.
Die Gerber
In der Lechvorstadt konnten die Gerber unmittelbar am Wasser ihr Handwerk ausüben. Dies zeigt sich zum Beispiel am gut erhaltenen Gerberstadel in der Lechtorstr. 5/7. Im Erdgeschoß befand sich meist die Werkstatt, im ersten Stock wurden die Häute bearbeitet und im zweiten Obergeschoß zum Trocknen aufgehängt, was man an einigen architektonischen Details wie Lüftungsöffnungen und Seilzügen erkennen kann.
Das Lechwasser wurde zum Einweichen und Waschen der Häute benötigt. Vor allem aber diente der Lech als „Abwasserkanal“, um die stinkenden Gerberlaugen schnell aus der Stadt zu spülen!
Die Flößer
Der Lech spielte auch als Transportweg eine wichtige Rolle. Von 1376 bis 1914 hatte Schongau das Floßrecht.. Dies beinhaltet auch das „Niederlagsrecht“, wie es auch an Isar, Salzach und später Donau praktiziert wurde: Die auf Flößen antransportierten Waren mussten abgeladen und den einheimischen Händlern zu einem Vorzugspreis angeboten werden. In Schongau flossen zudem die Warenstöme von Brenner- und Fernpass zusammen. Im 17. Jahrhundert sind Flößerfahrten über Lech und Donau bis nach Ungarn bekannt.
Der Zimmerstadel
Dieses mächtige, gemauerte und geziegelte Speichergebäude am rechten Lechufer war über Dekaden ein wichtiges Zeugnis für den Reichtum der Stadt. Hier wurden alle erdenklichen Floß-Güter gelagert: Luxuswaren wie Tuche, Silbergeschirr und Wein aus Italien, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Eisenerz und Holzkohle. Aufgrund der damaligen Stadtentwicklung wurde der Zimmerstadel 1902 abgerissen.
Die Wasserkraft
Das flussaufwärts gelegene Kraftwerk der Lechstaustufe 6 ist das zweitgrößte Wasserkraftwerk am Lech. Der hier erzeugte Strom kommt zu einem Gutteil im Papierwerk der Firma UPM (ehemals Haindl) zum Einsatz. So profitiert noch heute das umsatzstärkste Unternehmen der Stadt vom Lech!
Die Nutzung der Wasserkraft hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Natur - auf das Landschaftsbild ebenso wie auf die Artenvielfalt des ehemaligen Wildflusses. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten haben durch die künstlichen Barrieren, ständig wechselnde Wasserstände sowie die fehlenden Kiesbänke ihren natürlichen Lebensraum verloren. Im weiteren Verlauf des LechErlebnisWeges Richtung Süden wird dies an mehreren Stellen besonders deutlich.
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Mit freundlicher und fachlicher Unterstützung der Stadt Schongau
Diese Information wurde im Rahmen des Hot Spot Projektes Alpenflusslandschaften erstellt. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt, mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie mit Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds.
ca. 0,5 km entfernt
Karmeliterstr. 5, 86956 Schongau
Restaurant, mit Cafe und Bar. Seit dem Umbau kann das Lagerhasu auch mit einem Kinobesuch der besonderen Art aufwarten.
ca. 0,6 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | 09:00 - 18:00 |
| Dienstag | 09:00 - 18:00 |
| Mittwoch | 09:00 - 18:00 |
| Donnerstag | 09:00 - 18:00 |
| Freitag | 09:00 - 18:00 |
| Samstag | 09:00 - 13:30 |
| Sonntag | geschlossen |
Marienplatz 16, 86956 Schongau
Wie wäre es mit einer Tasse Kaffee, einem Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato? In unserem gemütlichen Café wollen wir Ihnen den besten Kaffee in der Schongauer Altstadt bieten!
ca. 0,6 km entfernt
Löwenstr. 3, 86956 Schongau
Wohnzimmer | Lieblingsbar | Leckere Küche | Feierabend Bier | Tradition | Schongau
ca. 0,7 km entfernt
ca. 1,1 km entfernt
Altenstadter Str. 13, 86956 Schongau
Das Schongauer Brauhaus ist eine Brauerei-Gaststätte im historischen Jugendstilgebäude im bayerischen Schongau. Hier wird hausgebrautes, naturtrübes Bier ausgeschenkt, das Gäste direkt neben den Kesseln genießen können. Neben dem gemütlichen Gastraum gibt es einen schönen Biergarten und regelmäßig kulturelle Veranstaltungen.
ca. 2,0 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | 10:00 - 23:30 |
| Mittwoch | 10:00 - 23:30 |
| Donnerstag | 10:00 - 23:30 |
| Freitag | 10:00 - 23:30 |
| Samstag | 10:00 - 23:30 |
| Sonntag | 10:00 - 23:30 |
Hauptplatz 5, 86971 Peiting
Im Central Café, im Herzen von Peiting, trifft sich Jung und Alt mit Freunden und Bekannten zum Frühstücken, Essen, Kaffeetrinken mit einem hausgemachten Stück Kuchen oder abends auf einen Drink. Kleine Speisenkarte.
ca. 2,7 km entfernt
Friedhofweg 9, 86972 Altenstadt
Wer im Schreinercafé sitzt, genießt von der Frau des Schreinermeisters Richard Kögl täglich frisch gebackenen Kuchen , frisch gebrühten Kaffee wie er schon einst von Oma zubereitet wurde, und einen unverstellten Blick auf die romanische Basilika unweit des Cafés
ca. 2,7 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | 10:00 - 16:00 |
| Dienstag | 10:00 - 16:00 |
| Mittwoch | 10:00 - 16:00 |
| Donnerstag | 10:00 - 16:00 |
| Freitag | geschlossen |
| Samstag | geschlossen |
| Sonntag | 09:00 - 17:00 |
Dorfplatz 8, 86971 Peiting-Herzogsägmühle
Das Café Herzog ist das öffentliche Café und Wirtshaus in Herzogsägmühle, mit Spielplatz, Minigolf und zwei Kegelbahnen. Unsere Speisekarte ist klein, aber fein. Wo immer möglich, verarbeiten wir regionale und nachhaltig erzeugte Produkte – selbstverständlich auch aus Herzogsägmühler Betrieben wie der Metzgerei, der Bäckerei sowie der Gärtnerei.Ebenso stellen wir viele Produkte hausgemacht her – wir haben Freude daran und hoffen, Sie mit unseren Speisen ein wenig verwöhnen zu können.Wir bieten Frühstück, Mittagessen und am Nachmittag können Sie sich auf erfrischende Eisbecher sowie hausgemachten Kuchen freuen. Unser barrierefreies Restaurant wurde mehrfach für seinen kinder- und familienfreundlichen Service ausgezeichnet.
ca. 2,8 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | 06:00 - 18:00 |
| Dienstag | 06:00 - 18:00 |
| Mittwoch | geschlossen |
| Donnerstag | 06:00 - 18:00 |
| Freitag | 06:00 - 18:00 |
| Samstag | 06:00 - 12:00 |
| Sonntag | 07:45 - 10:45 |
Bahnhofstraße 21, 86971 Peiting
Handwerklich-traditionelle Backkunst aus Peiting.
ca. 4,5 km entfernt
ca. 5,5 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | geschlossen |
| Mittwoch | 17:30 - 23:00 |
| Donnerstag | 17:30 - 23:00 |
| Freitag | 17:30 - 23:00 |
| Samstag | 11:30 - 23:00 |
| Sonntag | 11:30 - 21:30 |
Ramsau 9, 86971 Peiting
Kleine Gaststätte mit Biergarten und Terrasse. Direkt am Radweg in Richtung Rottenbuch gelegen. Abwechslungsreiche und kreative kleine Speisekarte.
ca. 5,5 km entfernt
ca. 7,0 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | geschlossen |
| Mittwoch | geschlossen |
| Donnerstag | 17:00 - 22:00 |
| Freitag | 17:00 - 22:00 |
| Samstag | 11:30 - 22:00 |
| Sonntag | 11:30 - 22:00 |
Mößle 2, 86971 Peiting
Idyllisch und ruhig gelegen inmitten von Wiesen mit traumhaften Ausblick auf das Alpenpanorama.
ca. 8,2 km entfernt
| Wochentag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | 07:00 - 20:00 |
| Dienstag | 07:00 - 20:00 |
| Mittwoch | 07:00 - 20:00 |
| Donnerstag | 07:00 - 20:00 |
| Freitag | 07:00 - 20:00 |
| Samstag | 07:00 - 20:00 |
| Sonntag | 07:00 - 20:00 |
Ziegler 2, 86977 Burggen
Das ist ja cool! Das ist meist die erste Reaktion von Radlern und Wanderern, die „zufällig“ amHofcafä vorbeikommen. Da steht ein Bauwagen mit herrlich einladenden Tischen und Sonnenschirmenam Hof. Und im Bauwagen? Selbstbedienung. Und zwar nur vom Feinsten!
ca. 8,2 km entfernt
M. Günther-Pl. 2, 82383 Hohenpeißenberg
Schweinshaxe, Jägerbraten und Staffelseezander im zünftigen Wirtshaus mit Panoramaterrasse auf 1000 m Höhe.
ca. 8,8 km entfernt
ca. 0,5 km entfernt
Lechuferstraße, 86956 Schongau
Der Wohnmobilstellplatz befiindet sich in unmitelbarer Nähe des beliebten Erlebnisbades Plantsch an der Lechuferstraße. Dieser bietet 70 sonnige sowie teilweise schattige Plätze. Von dort aus ist über einenFußweg die Historische Altstadt in wenigen Minuten zu erreichen. Dort bietet sich eine attraktive Auswahl an Gastronomie, Geschäften, Fußgängerzone sowie auch historisch bedeutsame Punkte zur Besichtigung. Ein gleichfalls attraktives Ausflugsziel vom Wohnmobilstellplatz aus ist der Badestrand mit seinem gastronomisch bewirtschafteten Bootshaus am Schongauer Stausee "Lido"
Empfehlung
Wissenswerte Geschichten ranken sich um die historische Altstadt Schongaus. Zuerst erleben wir jedoch romantische Wanderwege, ehe wir die Altstadt mit dem gotischen Ballenhaus, der barocken Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt und der begehbaren Stadtmauer entdecken.
3:45 h 276 hm 276 hm 13,9 km moderate
Empfehlung
Wissenswerte Geschichten ranken sich um die historische Altstadt Schongaus. Zuerst erleben wir jedoch romantische Wanderwege, ehe wir die Altstadt mit dem gotischen Ballenhaus, der barocken Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt und der begehbaren Stadtmauer entdecken.
3:45 h 114 hm 114 hm 13,9 km moderate
Empfehlung
Auf einer ansteigenden Straße verlässt man das Dorf, gelangt zu den Häusern von Forchau und spaziert an einem naturbelassenen Altarm des Lechs entlang, den die unterschiedlichsten Wasservögel bevölkern. Der nächste Ort ist Kinsau.
6:20 h 291 hm 240 hm 23,6 km moderate
Empfehlung
Wandern Sie durch die herrliche Fluss- und Seenlandschaft des Lechs. Natürliche Flussabschnitte, spiegelnde Seen, gemütliche Ortschaften und die historischen Altstädte von Landsberg, Schongau und Füssen bilden die malerische Kulisse dieses Fernwanderweges.
23:00 h 769 hm 496 hm 86,7 km moderate
ca. 0,2 km entfernt
ca. 0,3 km entfernt
Auf dieser Gravelbike-Strecke startest du in Schongau, passierst den malerischen Lech mit seinen Staustufen und folgst dem König-Ludwig-Weg durch Hügel und Wälder. Von Altenau führt die Route entlang des Ammertals, durch das Pulvermoos bis ins charmante Oberammergau.
4:00 h 497 hm 347 hm 56,1 km moderate
ca. 0,3 km entfernt
Starte deine Gravelbike-Tour in Schongau, passiere die Staustufen am Lech und genieße die abwechslungsreiche Natur bis nach Steingaden. Weiter geht es über das historische Königssträßle durch Altenau und Bad Kohlgrub, bis du schließlich die beeindruckende Weite des Murnauer Mooses erreichst.
4:45 h 569 hm 571 hm 69,5 km moderate
ca. 0,3 km entfernt
Bahnhofstraße 17, 86956 Schongau
Der Bahnhof Schongau ist der Bahnhof der oberbayrischen Stadt Schongau. Im Durchgangsbahnhof trifft die Bahnstrecke Landsberg am Lech–Schongau auf die Strecke Schongau-Peißenberg. Außerdem war der Bahnhof Schongau Endpunkt einer heute stillgelegten Bahnstrecke aus Kaufbeuren. Der Bahnhof verfügt über drei Bahnsteiggleise an zwei Zwischenbahnsteigen. Er gehört der Bahnhofskategorie 5 der DB Station&Service an und wird täglich von ungefähr 20 Regionalverkehrszügen der Bayerischen Regiobahn (BRB) bedient.
ca. 0,3 km entfernt
Diese Tour wurde im Rahmen eines Buchprojektes des Hospizvereins Pfaffenwinkel erstellt. Die Tourenbeschreibung ist im Buch zu finden. Die Tour ist nicht beschildert. Verantwortlich für die Erstellung und Beschreibung der Tour ist der Hospizverein Pfaffenwinkel, Dr. Anton Schuster. Wer sich hier auf den Weg macht, betritt historischen Boden. Auf dem Peitinger Schlossberg unterhielten die Welfen eine Burg, die Rämer unterhielten nahe des Lechs ein Landgut und Schongau ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben.
3:55 h 227 hm 227 hm 13,9 km moderate
ca. 0,4 km entfernt
ca. 0,4 km entfernt
Sachsenrieder Bähnle - Rad-Erlebnis auf historischen Eisenbahnspuren!
2:35 h 190 hm 193 hm 34,4 km moderate
ca. 0,4 km entfernt
ca. 0,4 km entfernt
Bürgermeister-Schägger-Platz, 86956 Schongau
Audiokommentar zur Station 6 - Die Stadtmauer
ca. 0,5 km entfernt
Karmeliterstraße, 86956 Schongau
Audiokommentar zur Station 8 - Der Wehrgang
ca. 0,5 km entfernt
Karmeliterstraße, 86956 Schongau
Der Klosterhof des Heilig-Geist-Spitals befindet sich direkt neben der Heilig-Geist-Spitalkirche St. Anna an der Ostseite der historischen Stadtmauer von Schongau. Er geht, wie auch die Kirche, zurück auf das Wirken der Karmeliter-Mönche, die sich Anfang des 18. Jahrhunderts in Schongau ansiedelten. Heute werden im Klosterhof verschiedene Heilkräuter angebaut. Audiokommentar zur Station 9, Klostergarten
ca. 0,5 km entfernt
Karmeliterstraße, 86956 Schongau
Audiokommentar zur Station 7 - Das Kloster
ca. 0,5 km entfernt
Buchenweg, 86956 Schongau
Großer Parkplatz mit Ladesäulen für E-Autos und Behindertenparkplätzen
Die Christkönigskirche in Penzberg wurde 1951 eingeweiht und steht an der Stelle ihrer Vorgängerkirche, welche Hl. Barbara geweiht war, Patronin der Bergmänner. Ihr Innenraum ist groß und hell, dominiert durch den Christkönig im Chorraum und im rückwärtigen Bereich durch die Buntglasfenster des Expressionisten Heinrich Campendonk. Besondere Aufmerksam gilt dabei dem Passionsfenster von ihm, welches bei der Weltausstellung 1937 mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde.
82398 Polling
Die zwei Kirchen St. Michael (16. Jh.) und St. Andrä (18. Jh.) sind Ettings optische Mittelpunkte - besonders St. Andrä ist weitum als idyllische Hochzeitskirche bekannt. Bis 1804 fand an der St. Andräkirche ein Markt statt, den der Weilheimer Magistrat übernahm und welcher noch heute jeden 1. Adventssonntag in Weilheim abgehalten wird.
Schörghof 1, 82362 Weilheim
Individuelle Seminare auf einer exklusiven Anlage inklusive Reitschule
Brandstatt 4, 82435 Bad Bayersoien
Die Geschichte der Kirche beginnt im Jahr 1295 mit der ersten Erwähnung durch das Kloster Rottenbuch, mit dem Erwerb zweier Höfe im damaligen Soien. 1315 wird Bayersoien als Filialkirche mit eigener Begräbnisstätte genannt. Das Gotteshaus, das dem Hl. Georg geweiht ist, wurde im 15. oder 16. Jahrhundert als spätgotischer Bau errichtet und im 18. Jahrhundert barockisiert und neu ausgestattet. Für die Gestaltung der Innenausstattung konnten bekannte einheimische Künstler gewonnen werden. Nach Art Joseph Schmuzers wurden die Stuckaturen angefertigt. Franz Seraph Zwinck gestaltete die Fresken des Hauptgewölbes, die Glaube, Liebe und Hoffnung symbolisieren. Das wohl barocke Altarblatt mit der Darstellung des Hl. Georg stammt noch von der alten Ausstattung und wird von Statuen der Hl. Barbara und Hl. Katharina flankiert. Neben dem Hochaltar stehen zwei klassizistische Beichtstühle (um 1780). Aus der gleichen Zeit stammt das Taufbecken, auf dem Aufsatz ist die „Taufe Christi“ zu sehen.