Kreuzgang am Welfenmünster in Steingaden
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1147 Gründung des Prämonstratenserklosters Steingaden durch Herzog Welf VI.
1176 Weihe der romanischen Kirche - die Romanik bestimmt noch heute die äußere Erscheinung der Kirche: der Bau selbst samt seiner Ornamentik, das innere Portal im Westen, Arkaden und Säulenschmuck des Kreuzgangs, Brunnenkapelle im Kreuzgang und Johanneskapelle am Eingang zum Friedhof stammen aus dieser Periode.
1470 - 1491 Umgestaltung im Stil der Spätgotik durch Abt Caspar Suiter - erhalten geblieben sind aus dieser Zeit die neugebaute Vorhalle und das Netzgewölbe des Kreuzganges.
1525 Brand und Plünderung im Bauernkrieg.
1530 Wiederherstellung durch Abt Johannes Dimpt im Stil der Renaissance - ein schönes Beispiel dieser Einrichtung ist das Chorgestühl von 1534.
1600 Verschönerung der Kirche, vor allem durch Fresken, von denen die Welfengenealogie an der Nordwand der Eingangshalle geblieben ist.
1646 Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg.
1663 Abschluß des Wiederaufbaus unter Abt Augustin Bonenmayr im Stil des beginnenden Barock (Stuck im Chor, in den Seitenschiffen, der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre im Langhaus).
1740 - 1750 Ausstattung des Kirchenschiffes in reichem Rokoko zur Sechshundert-Jahrfeier 1747.
1803 Säkularisation des Klosters und Zerstörung vieler Klostergebäude; das Münster wird Pfarrkirche und bleibt auf diese Weise erhalten.
1955 - 1960 Gründliche Außen- und Innenrenovierung unter den Pfarrern Ludwig Merk und Anton Ohnesorg und Bürgermeister Roman Wiedemann.
1967 - 1993 Neue Türflügel für alle Portale; wichtige Konservierungsarbeiten unter Dekan Volkmar Horcher in Kirche und Kreuzgang; Beginn der Außenrenovierung.
Gottesdienste im Welfenmünster: Samstags 19.00 Uhr
an Sonn- und Feiertagen 10.15 Uhr
Öffnungszeiten :in der Sommerzeit: täglich 8.00 bis 19.00 Uhr
in der Winterzeit: täglich 8.00 bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.