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Neuigkeiten vom Hohen Peißenberg

Kirche Hohenpeißenberg
Kirche Hohenpeißenberg

Nach einer rund 10-jährigen Sanierungsphase präsentiert sich das Ensemble aus Wallfahrtskirche und Gnadenkapelle im neuen und originalgetreuen Glanz.

Am Kirchweihsonntag, den 16. Oktober 2016 wurde die Wallfahrtskirche mit ihrer neuen Orgel feierlich durch Weihbischof Bischof eingeweiht und von den über 300 anwesenden Gästen ausgiebig bestaunt. Seitdem ist die Wallfahrtskirche mit ihrer Kapelle wieder regulär zugänglich.
 

Alles begann mit dem Bau einer kleinen Kapelle, im Zentrum des Ortes, eben auf dem Berg - übrigens einem der wohl schönsten Aussichtsberge Bayerns, der bei guter Sicht ein herrliches 360°-Panorama bietet. Das heißt: Richtung Süden mit einem Blick auf eine 200km lange Alpenkette, Richtung Norden die Kirchturmspitze des Klosters Andechs, den Ammersee, die Erdfunkstelle Raisting und Lichtenau, den Starnberger See und noch Vieles mehr.

Zurück zum Bau der Kapelle. Anlässlich der Weihe stiftete 1514 der Herzogliche Pfleger aus Schongau eine Marienfigur. Diese erwies sich sehr schnell als wundertätig und schnell entbrannte eine Wallfahrt auf den Hohen Peißenberg.

1604 wurde die Seelsorge des Hohen Peißenberges dem Augustinerchorherrenkloster Rottenbuch übertragen. Aufgrund des großen Ansturmes an Gläubigen, wurden inzwischen Messen im Freien abgehalten. Auch ein Grund weshalb die Rottenbucher Agustinerchorherren von 1619-1619 die Wallfahrtskirche anbauen ließen. Herzog Maximilian I. hatte dazu 1613 dem Kloster Rottenbuch den Bauplatz geschenkt.

1747/48 wurde die Gnadenkapelle barockisiert. Der feine Stuck stammt aus den Händen von Franz Xaver Schmuzer, die Fresken von Matthäus Günther und die Altäre von Franz Xaver Schmädl - ein brillantes Team an hochkarätigen Künstlern des Barocks. In der Gnadenkapelle befindet sich im Hochaltar die wundertätige Figur Muttergottes.

Was in der Gnadenkapelle an froher Botschaft für die wallfahrenden Menschen lebendig ist, das finden wir auch in der großen Wallfahrtskirche wieder. Zunächst ist diese Kirche, die 1616-1619 errichtet worden ist, ein Markstein der Kunstgeschichte des Pfaffenwinkels. Erstmalig für dieses Gebiet finden wir eine Kirche der ausgehenden Renaissance vor. Der helle Raum mit der feinen, sorgfältig gegliederten Stuckdekoration aus Zierbändern von Perlstab und Herzlaub sowie Voluten und geflügelten Engelköpfchen am Gewölbe und in den Fensternischen führt uns von der ausgehenden Renaissance hinüber in den frühen Barock.

Weilheimer Künstlern verdanken wir sicher Bau und Erstausstattung der Kirche, allen voran Bartholomäus Steinle, dem Bildhauer und Weilheimer Kirchenbaudirektor, sowie Elias Greither d. Ä., dem Maler (auch eine Beteiligung Hans Krumppers bei der Vorplanung wird vermutet). Sie griffen die Intention des Bauherrn, Probst Georg Siesmair von Rottenbuch, auf, "Gott zu Ehr und seiner werdten Muetter" ein Gotteshaus zu errichten, das den vielen Wallfahrern Heimat und Geborgenheit geben soll.

Der Hohe Peißenberg ist immer einen Ausflug wert. Neben dem Ensemble der Wallfahrtskirche und Gnadenkapelle befinden sich auf dem Berg das älteste Bergobservatorium der Welt und ein Gasthof.

Kirche geöffnet von 7:00 - 18:00.

Anmeldung für Führungen im Pfarrbüro: 08805/92010

Oder bei den Pfaffenwinkler Kulturführern

Katholisches Pfarramt Hohenpeißenberg
Bahnhofstraße 5
82380 Hohenpeißenberg

E-Mail:
Telefon:
+49(8805)-92010
Fax:
+49(8805)-920116
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