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Angefangen hat es im heutigen Altenstadt, dem alten Schongau (bis 1220; Name von Schönach-Gau). Im Jahr 1179 verkaufte der erbenlose Welf VI. seine Herrschaft an den Staufer Kaiser Friedrich Barbarossa. Das Nachsehen hatt der welfische Vetter Heinrich der Löwe, der dann auch im Jahr darauf den Prozess bekam und sein Herzogtum Bayern verlor. Unter den Stauferkaisern Heinrich VI. und Friedrich II. wurde der Landesausbau vorangetrieben.
Und so erfolgte um das Jahr 1200 die Verlegung der Siedlung auf den heutigen Standort, den Lechumlaufberg. Neu-Schongau wurde von Anfang an planmäßig im heutigen Altstadt-Umfang errichtet und als befestigte Stadt (Oppidum) mit Stadt- Markt-, Münz- und Selbstverwaltungsrechten ausgestattet. Die Ringmauer mit ihren ältesten Bestandteilen aus dem 13. Jahrhundert ist fast vollständig erhalten und umschließt die zu Blöcken zusammengeschlossenen Hofstätten.