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Das gemeindefreie Gebiet des Starnberger Sees liegt südwestlich von München im Freistaat Bayern. Der See ist auf Grund seiner großen Durchschnittstiefe der wasserreichste See Deutschlands, wenn man vom Bodensee (der ein Drei-Länder-See ist) einmal absieht.
Über Bayern hinaus bekannt geworden ist der See auch durch den skandalumwitterten Tod König Ludwigs II. 1886 durch Ertrinken in Berg. An dieses Ereignis erinnern noch heute eine Votivkapelle und ein Holzkreuz im See nahe der Unfallstelle.
Seit 1976 zählt der Starnberger See zu den durch die Ramsar-Konvention geschützten Feuchtgebieten mit internationaler Bedeutung.
Ursprünglich wurde der See Wirmsee genannt, so bereits in einer frühen Quelle aus der Zeit Kaiser Ludwig des Bayern (1314 - 1347) [1]. Der Name leitet sich ab von dem Fluss Wirm (heute Würm), der bei Starnberg als einziger Fluss aus dem See fließt. Der Name wandelte sich zusammen mit dem des Flusses durch Lautverschiebung im 19. Jahrhundert in Würmsee. Erst seit 1962 heißt der See offiziell Starnberger See, diese Bezeichnung begann sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts mehr und mehr durchzusetzen, als der See durch den Bau einer Eisenbahnlinie vom ehemaligen „Starnberger Flügelbahnhof“ im Hauptbahnhof München aus nach Starnberg für eine große Zahl von Städtern als Ausflugsziel erreichbar wurde. Der Starnberger See trägt auch den Beinamen Fürstensee.
Schiffsrundfahrten auf dem Starnberger See ab: Starnberg, Bernried, Seeshaupt, im Sommer auch Tanzrundfahrten.
Museumsschiff von Starnberg zum Buchheim Museum nach Bernried.
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Unser Tipp: Schöne, weitläufige Badestrände bei St. Heinrich (Parkplatz gegen Gebühr)