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Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt Schongau

Pfarrkirche Schongau
Pfarrkirche Schongau
Die Kirche Maria Himmelfahrt (zu Unserer Lieben Frau) ist das älteste christliche Gotteshaus auf dem Hügel der neuen Stadt. Die Pfarrei wird in einer Urkunde der Kloser Rottenbuchischen Akten 1253 erwähnt. Im Jahr 1325 ist die erste Meßstiftung zu Mariä Himmelfahrt bezeugt.

Wie Bodenfunde beim Einbau der neuen Heizung 1996 bewiesen, steht das heutige Gotteshaus auf den Fundamenten eines romanischen und gotischen Vorgängerbaus. Unter dem Juramarmorpflaster aus dem Jahr 1904 im Chorraum wurde ein barockes Pflaster aus 5 cm starken quadratischen (30x30 cm) unglasierten Ziegelplatten gefunden, 15 cm unter dem heutigen Bodenniveau des Chorraums unmittelbar vor dem hölzernen Antritt des barocken Hochaltars die Chorwand des romanischen Vorgängerbaus, ausgeführt aus Lechrollsteinen und Tuffbruch, vor der nordöstlichen Sakristeitüre (Priestersakristei) ein Turmfundament aus Lechrollsteinen aus dem ersten Drittel des 13. Jhds.

Unter dem barocken Ziegelpflaster wurden im Bereich des Chorraums bis hin zu den heutigen Chorschranken Reste eines romanischen Kalkestrichs festgestellt.

Der Innenraum ist klar gegliedert in zwei Räume, in Chor und Langhaus mit Seitenkapellen. Chor und Langhaus werden nach oben abgeschlossen von einem Tonnengewölbe mit Stichkappen. Die zwischen den Strebepfeilern des Langhauses eingebauten vier Seitenkapellen werden von Quertonnen überwölbt. Das theologische Hauptthema der Kirche ist das Leben Mariens.

Beim Betreten der Kirche fällt der Blick als erstes auf den Hochaltar, der die Aufnahme Mariens in den Himmel darstellt. Das Chordeckengemälde knüpft das Thema des Hauptaltares an. Es zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel durch die Heiligste Dreifaltigkeit (Gott Vater, Sohn, Hl. Geist). Eine Besonderheit dieses Freskos ist die Darstellung des Hl. Geistes als barocker Kavalier. Das Langhausdeckenfresko zeigt die Krönung Mariens im Himmel, gleichzeitig eine Szene aus dem AT aus der Geschichte der im persischen Großreich nach dem Untergang Babylons zurückgebliebenen Juden. Die jüdische Waise Esther, eine Nebenfrau des persischen Größkönigs Xerxes, tritt vor den König. Die Szene ist typologisch bezogen auf die Fürbitte Mariens für die Christen.
Maria Himmelfahrt Stadtpfarramt
Kirchenstr. 7
86956 Schongau

E-Mail:
Telefon:
+49(8861)-71712
Fax:
+49(8861)-71722
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