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Klostergärten waren ursprünglich Nutzgärten, die für die Selbstversorgung der Klöster mit Obst und Gemüse von großer Bedeutung waren. Ebenso waren die Klostergärten für die Produktion von Heilkräutern bedeutend, welche dann meist in Medizin weiter verarbeitet wurden.
Die Klöstergärten wurden in einer gewissen Struktur angelegt, welche sie somit zu richtigen Gartenanlagen machten. Auch Meditationsgärten sind nicht selten in einem Bereich des Klostergartens angelegt.
Durch die Kombination von Heil-, Nutz- und Ziergarten und ihrer Gestaltungsart, waren Klostergärten Vorreiter der Bauern- und Nutzgärten späterer Jahrhunderte.
Der Pfaffenwinkel bietet einige sehenswerte Klostergärten, in welchen man zur Ruhe kommen kann, verschiedenste Pflanzen betrachten und auch kennen lernen kann, sowie in den Meditationsgärten die Möglichkeit hat Geist und Seele harmonisch zu stimmen.
Zum Thema Natur und Naturerfahrung werden in den Gartenanlagen zum Teil auch Seminare, Workshops und Exkursionen angeboten.