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Geschichte
Als Einlösung eines Gelübdes wegen seiner wohlbehaltenen Rückkehr nach Bayern gründete Kaiser Ludwig der Bayer 1330 in der Abgeschiedenheit des Werdenfelser Landes das Benediktinerkloster Ettal. Sein Wunsch, dass das Kloster nicht nur Mönchen, sondern auch Rittern und ihren Ehefrauen sowie Witwen als Heimat dienen sollte, überlebte den Kaiser nicht lange. Das Kloster brachte es hingegen zu einer lang andauernden Blüte. Noch immer sind Benediktiner in Ettal. Aus der 1710 gegründeten Ritterakademie wurde ein Gymnasium und Internat.
Sehenswürdigkeiten
Die 1370 vollendete Kirche erhielt im 18. Jahrhundert ihre heutige barocke Ausformung nach Plänen von Enrico Zuccalli. Der Zentralbau mit 12-eckigem Grundriss von Johann Baptist Zimmermann und Johann Georg Üblherr sowie durch das Deckenfresco, das den benediktinischen Himmel und seine Hauptheiligen unter der Dreifaltigkeit thematisiert.
Besonderheiten
Das Kloster braut noch heute mit 400 jähriger Tradition eigenes Bier, ebenso wird hier der berühmte Ettaler Klosterlikör hergestellt. Führungen für Gruppen finden durch die Kirche, Brauereimuseum und Destillerie statt. Gymnasium, Internat, Klosterhotel Ludwig der Bayer mit Bräustüberl, Brauerei, Likörherstellung, Kunstverlag und Buch- und Klosterladen bilden den Lehrauftrag und die wirtschaftliche Tätigkeit des Klosters.