Auf Ihrem Merkzettel befinden sich 0 Seiten

Auf Ihrem Merkzettel befinden sich 0 Seiten
Geschichte
Im hohen Mittelalter residierte das Geschlecht der Grafen Dießen-Andechs (seit 1180 Herzöge von Andechs Meranien) in einer Burg auf dem Berg hoch über dem Ammersee. Im 10. Jahrhundert soll der Hl. Rasso hier einen Reliquienschatz deponiert haben, Andechs wurde seit 1128 zu einem der bedeutensten und ältesten Wallfahrtsorte in Bayern.
1455 berief Herzog Albrecht III. Benediktiner nach Andechs zur Betreuung der Wallfahrt. Nach der bis 1803 reichenden Blütezeit kaufte Ludwig I. 1846 das Kloster als Wirtschaftsgut für die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München zurück.
Sehenswürdigkeiten
Die heutige Gestalt der Klosterkirche stammt von 1751. Die geschwungene Galerie steht im Kontrast zu den im Kern gotischen Hallenpfeilern. Der Stuck und die Deckenbilder Johann Baptist Zimmermanns und der prächtige zweistöckige Hochaltar bestimmen die meisterhafte Innenausstattung. Der Andechser Reliquienschatz ist wohl einer der bedeutendsten in Bayern.
Besonderheiten
Außerhalb der Klausur befindliche Räumlichkeiten des Klosters sind im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Konzerte öffentlich zugänglich. Im Biergarten, im Bräustüberl und im Klostergasthof wird das Andechser Bier ausgeschenkt. Die Klosterbrauerei arbeitet heute mit modernsten Anlagen. Andechser Klosterbiere werden deutschlandweit und nahezu in ganz Europa vertrieben.
Für Besuchergruppen bietet die Klosterbrauerei eigene Führungen an.