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Die Stadt Weilheim und weitere 150 Mitwirkende freuen sich nach sehr langer Zeit die "Weilheimer Passion" von Johann Älbl aus dem Jahr 1600 in der großen Hochlandhalle auf die Bühne zu bringen. Besuchen Sie Aufführungen an folgenden Spieltagen:
um jeweils 20 Uhr.
Kreisbote-Kartenservice, Kirchplatz 15, 82362 Weilheim, Tel. 0881/9275869
Im Jahr 1600 kam die „Tragoedia Passionis“ zur Aufführung. Älbls Text war jedoch nur zu einem Teil eine eigenständige Schöpfung. Weite Teile des Stücks gehen, neu bearbeitet, auf das 1545 von Jacob Rueff verfasste Züricher Spiel zurück. Und dieses Züricher Passionsspiel hat seine Grundlagen wiederum in einem Gundelfinger Auferstehungsspiel von 1494 und zwei Freiburger Texten des 16. Jahrhunderts.
Und doch geht das Weilheimer Spiel über die Vorbilder noch hinaus, denn der
Herr Stadtpfarrer schickt ein Vorspiel mit einem frappierendem Effekt voraus.
Ein Prolog kündigt das heilige Spiel an und danach hat Gottes Widerpart, der Teufel seinen großen Auftritt, welcher den frommen Zweck der Aufführung
nochmals unterstreicht.