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Als Mitglied der Künstlervereinigung "Blauer Reiter" lebte Heinrich Campendonk viele Jahre in der Nähe Penzbergs und malte auch Bilder mit Penzberger Motiven. Nach 2002 veranstaltet die Stadt Penzberg 2007 zum zweiten Mal eine große Ausstellung, die dem Werk des expressionistischen Malers gewidmet ist. Im Stadtmuseum Penzberg wird seither eine eigene Sammlung mit Arbeiten Campendonks aufgebaut und jährlich in einer größeren Ausstellung zusammen mit Werken weiterer Künstler der Klassischen Moderne präsentiert. In der Stadtpfarrkirche Christkönig wurde 1997 eine eigens nach dem Originalentwurf ausgeführte Fassung des "Passionsfensters" von Heinrich Campendonk eingebaut. Die Erstausführung wurde 1937 bei der Weltausstellung in Paris prämiert. Ein weiteres originales Fenster Campendonks erhielt im Sommer 2005 seinen Platz in der Christkönigkirche.
Die Kirche war ursprünglich der Hl. Barbara geweiht. Die Hl. Barbara, eine Märtyrerin aus der frühen Zeit der Kirche, ist die Patronin der Bergleute. In vielen Bergwerksorten gibt es Kirchen, die nach dieser Heiligen benannt sind.
In der Zeit, als der Neubau der Kirche an der Bahnhofstraße entstand, war die Erinnerung an die unheilvolle Geschichte des Dritten Reichs noch ganz lebendig. Zur NS- Ideologie, die mit dem Zusammenbruch des Dritten Reichs endete, bildete im deutschsprachigen Raum die Christkönigsverehrung ein religiöses Gegengewicht. Hierin liegt der Grund, dass die neue Kirche nicht mehr Barbarakirche, sondern Christkönigskirche genannt wurde.